Was tun gegen Umweltverschmutzung

Es geht um Antamina: Dort werden Kupfer und Zink im grossen Stil abgebaut – mit verheerenden Folgen für die Umwelt. Auf die lokale Bevölkerung wird kaum Rücksicht genommen; oft werden die Menschen einfach umgesiedelt. Der Abtransport der Rohstoffe erfolgt über eine Pipeline zum Hafen, was mit erheblichen Risiken verbunden ist.

Die Begrenzung von Emissionen kostet viel Geld – in Peru wird darauf anscheinend verzichtet. Ein Umweltnotstand wird nicht ausgerufen, über Grenzwerte verhandelt man nur zögerlich, und den betroffenen Menschen wird kaum geholfen.

Verantwortlich gemacht werden stets nur die lokalen Tochtergesellschaften. Die Konzernzentralen in der Schweiz ziehen es vor, sich hinter PR-Kampagnen zu verschanzen. Viele der dort erzählten Schönwetter-Geschichten entsprechen nicht der Realität.

Mediziner und Umweltwissenschaftler brauchen eine laute Stimme. Die Konzerne müssen Kritik aushalten, statt rechtliche Klagen einzureichen – und sie müssen endlich die Situation vor Ort verbessern.

«Die 600’000 Flyer sind bereits gedruckt, wir mussten sie heute zurückrufen. Glencores Strategie ist klar: Sie wollen verhindern, dass die Bevölkerung über die Probleme von Antamina aufgeklärt wird.»

Aus einer E-Mail der Koalition für Konzernverantwortung

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