Die Asphaltminen von La Presta

Das Val de Travers im Kanton Neuenburg ist die Wiege des Absinths. Darüber habe ich mit meinen Ausflug nach Môtiersschon berichtet. 

Tief unter der idyllischen Juralandschaft verbirgt sich ein Labyrinth, das einst die Strassen der Welt veränderte: Die Asphaltminen von La Presta.

Warum La Presta fasziniert

Stell dir vor, der Asphalt unter deinen Füssen in London, Paris oder New York stammt direkt aus diesem beschaulichen Schweizer Tal. Bis 1986 wurde hier im Untertagebau hochwertiger Naturasphalt abgebaut. Heute ist das Bergwerk ein lebendiges Denkmal der Industriekultur.

Über 100 Kilometer Stollen wurden in den Berg getrieben. Ein Teil davon ist heute für Besucher zugänglich.Sobald man den Helm aufsetzt und in den kühlen Schlund der Mine eintaucht (konstante 8°C – Jacke nicht vergessen!), spürt man die harte Arbeit der Bergleute fast körperlich. Man kann die Mine nicht verlassen, ohne den berühmten «Hamme im Asphalt» probiert zu haben. In heissem Asphalt gegarter Schinken – klingt abenteuerlich, schmeckt aber legendär saftig.

Wir machen uns auf den Weg!

Wir haben uns entschieden: Erz.reisen wird La Presta besuchen. Wir wollen wissen, wie es sich anfühlt, im dunklen Bauch des Juras zu stehen, und ob der Asphalt-Schinken wirklich hält, was er verspricht.

Was euch erwartet: Wir werden für euch die Stollen erkunden, die alten Förderanlagen unter die Lupe nehmen und unsere persönlichen Eindrücke in einem ausführlichen Bericht festhalten.

Bleibt gespannt auf unsere Fotos und den detaillierten Erfahrungsbericht aus der Tiefe des Val de Travers!

Wo die Wüste aus Eisen besteht

In den Tiefen der Sahara, nahe der Stadt Zouérat, liegt eines der beeindruckendsten Industrie-Areale unseres Planeten. Abgeschieden von den bekannten Routen und fern jeder urbanen Selbstverständlichkeit offenbart sich hier eine Welt, in der Maßstäbe neu definiert werden und menschlicher Erfindungsgeist auf extreme Landschaften trifft.

Genau an diesem Punkt beginnt eine Faszination, die weit über reine Industrie hinausgeht. Besonders für Erz-Begeisterte und Abenteuerlustige ist Mauretanien eine Pilgerstätte für monumentale Logistik und den Abbau von Rohstoffen in ihrer reinsten Form.

Die Mine von Zouérat: Giganten im Einsatz

Das Herzstück der Region ist der Tagebau von Zouérat. Das hier geförderte Gestein zeichnet sich durch einen außergewöhnlich hohen Eisenerzanteil aus, was es zu einem der weltweit wertvollsten Erze macht. Im Rahmen geführter Touren können Besucher tief in die Mine blicken.

Beobachten Sie die riesigen Muldenkipper, die das tiefschwarze, schwere Erz zu den Verladestationen tragen. Gegenüber dieser Giganten wirken herkömmliche Lastwagen wie Spielzeug.

Um das Erz zum Hafen von Nouadhibou am Atlantik zu transportieren, wird eine Logistik der Superlative betrieben. Drei Mal täglich macht sich ein gewaltiger Lindwurm auf den Weg durch die Wüste. Der Erzzug ist etwa 2 bis 2,5 Kilometer lang und besteht aus bis zu 250 Waggons. Er gehört damit zu den schwersten und längsten Zügen der Erde. Ganze 650 Kilometer purer Einöde durchquert er, eine eingleisige Trasse durch den Sand.

Sonderzug oder Passagierwagen: Wie man heute damit reist

Das früher übliche (aber gefährliche) Mitfahren oben auf den offenen Erzwaggons ist heute für Touristen untersagt. Stattdessen werden zwei professionelle Möglichkeiten angeboten, um die Strecke mitzuerleben:

Als eigenständiger Sonderzug („Train du Désert“): Ein separat fahrender, kleinerer Zug mit eigenen Schlaf- und Aufenthaltswagen. Dieser ist flexibler und kann für Besichtigungen in der Wüste Halt machen.
Oder als angehängte Waggons: Bei dieser Variante werden direkt an das Ende des gigantischenErzzuges modernisierte Passagierwagen gekoppelt. Dadurch spürt man direkt vor sich die enorme Kraft der tonnenschweren Fracht.

Für die 650 Kilometer lange Strecke sollten Sie etwa 18 bis 22 Stunden einplanen. Da die Strecke eingleisig verläuft, kann es durch Ausweichmanöver im Gegenverkehr oft zu Verzögerungen kommen. Davon abgesehen spielt Zeit in der Sahara eine untergeordnete Rolle.


Vorbereitung für Ihr Wüsten-Abenteuer

Eine Reise in die Minenregion erfordert eine spezielle Ausrüstung. Der feine Eisenstaub und das staubtrockene, karge Klima stellen hierbei die größten Herausforderungen dar.

Schutz gegen die Elemente
  • Cheich (Wüstentuch):Unerlässlich, um Mund und Nase vor dem feinen, roten Eisenstaub zu schützen.
  • Staubdichte Taschen: Packen Sie Kamera und Smartphone in Ziploc-Beutel. Der Eisenstaub kriecht in jede winzige Ritze.
  • Eng anliegende Sonnenbrille: Schützt vor der UV-Strahlung und dem vom Wind aufgewirbelten Sand.
Kleidung & Ausrüstung
  • Zwiebelprinzip: Tagsüber herrscht glühende Hitze, nachts sinken die Temperaturen in der Wüste oft bis auf den Gefrierpunkt.
  • „Alte“ Kleidung: Der Eisenstaub färbt Textilien dauerhaft rötlich-braun. Benutzen Sie Kleidung, die schmutzig werden darf.
  • Stirnlampe: Wichtig für die Nächte im Zug oder im Wüstencamp.
Buchung & Planung
  • Veranstalter: Wir nennen Ihnen gerne die Veranstalter. Nur so wird Ihnen der Zugang zur Mine und zum Sonderzug sicher gewährt.
  • Vorlaufzeit: Planen Sie 6 bis 9 Monate im Voraus, da die Plätze im Sonderzug stark limitiert sind.
  • Reisezeit: Nur zwischen Oktober und März empfehlenswert.

Eine Reise nach Zouérat ist eine Hommage an die Urgewalt des Bergbaus. Laut ist es, staubig ist es! Aber während man bestaunt, wie sich der endlose Erzzug in die untergehende Sonne zieht, zeigt sich einem deutlich, dass das die spektakulärste Eisenbahnstrecke der Welt ist.

Wir sind am Vortrag auf der FESPO gewesen. Hier finden Sie das Video des Unternehmens Ship’n & Train:

Hier findet sich der Link zu allen Webinaren und Events der Mine.

Bergbaumuseum Bochum – Bergbau und Industriegeschichte

Das Bergbaumuseum Bochum bietet Besuchern eine faszinierende Reise in die Vergangenheit des deutschen Bergbaus. Mit einem Schaubergwerk von etwa zwei Kilometern Länge und modernen Maschinen wird das Leben und Arbeiten der Bergleute eindrucksvoll dargestellt. Hier kann man hautnah erleben, wie der Alltag der Kumpel unter Tage aussah und welche Technik sie einsetzten.

Das Museum zeigt die technischen Errungenschaften der Bergbauindustrie und beleuchtet auch die sozialen Aspekte des Bergmannslebens. In einem gemütlichen Restaurant können die Besucher bei einer Mahlzeit die beeindruckenden Bilder der letzten Bergleute aus Bottrop betrachten und in Erinnerungen an die glorreichen Tage des Ruhrgebiets schwelgen.

Der Strukturwandel, der das Ende des Bergbaus in Deutschland markierte, wirft einige Fragen auf. War dieser Wandel wirklich bis zum Ende notwendig? Die deutsche Bergbautechnik war weltweit führend, und obwohl die Förderpreise hoch waren, stellt sich die Frage, ob es ökologisch sinnvoll ist, Kohle aus Ländern wie Chile zu importieren. 

Das Bergbaumuseum zeigt zahlreiche Maschinen, die die hohe Entwicklungsstufe der deutschen Bergwerkstechnik verdeutlichen. Doch mit dem Strukturwandel ging vieles verloren, was einst den Stolz des Ruhrgebiets ausmachte.

Eine Erläuterung zur Sonderausstellung:

Gegenüber dem Museum befindet sich eine technische Hochschule für Bergbau, was ist die Meinung zu folgenden Projekt:

Heute ist der Bergbau im Ruhrgebiet nur noch im Museum präsent, das Bergbaumuseum Bochum hält diese wichtige Epoche lebendig.  Es erinnert uns daran, wie sehr der Bergbau das Leben und die Kultur der Region geprägt hat und welche technischen Meisterleistungen hier erbracht wurden. Ein Besuch lohnt sich, um diese bedeutende Vergangenheit zu verstehen und zu würdigen.

Mittelalterlicher Bergbau in Dippoldiswalde

Das Bergwerksmuseum MiBERZ in Dippoldiswalde bietet eine faszinierende Reise in die Geschichte des Bergbaus, insbesondere der Schwerpunkt auf den Einsatz von Holz in diesem Handwerk. Sogar noch vor einigen Jahren wurden zahlreiche alte Bergwerke entdeckt, in denen die Holzkonstruktionen bemerkenswert gut erhalten geblieben sind. Diese Entdeckungen bieten einen einzigartigen Einblick in die Techniken und das Leben der Bergleute vergangener Zeiten.

Im Museum werden zahlreiche Exponate ausgestellt, die das historische Bergwerk-Geschehen lebendig veranschaulichen. Die Besucher können eine Vielzahl von Werkzeugen, Ausrüstungen und anderen Artefakten betrachten, die einst im Bergbau verwendet wurden. Besonders beeindrucken die Holzwerkzeuge, die zeigen, wie innovativ die Bergleute früherer Jahrhunderte arbeiteten.

Ein zentrales Element der Ausstellung ist ein Bild, das den Silberabbau in Dippoldiswalde detailliert darstellt. In der Region dient dieses Bild als Grundlage zur tieferen Erkundung der Geschichte des Silberbergbaus. Es erklärt die verschiedenen Stadien des Abbaus sowie für die Sicherung und Unterstützung der Minen die hohe Bedeutung von Holz.

Am Ende des Ausstellungsbesuchs erhalten die Besucher die Möglichkeit, Holzproben zu untersuchen und so mehr über die Methoden der Altersbestimmung von Holz zu erfahren. Dies gewährt auch einen spannenden Einblick in die * dendrochronologische Forschung, die es ermöglicht, die genaue Zeit zu bestimmen, wann die Holzstrukturen verwendet wurden.

In Dippoldiswalde ist ein Bergwerklehrpfad entstanden, der es den Besuchern ermöglicht, die Geschichte des Bergbaus zu erkunden. Dieser Pfad verbindet historische Stätten.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt Altenberg, wo ein weiteres Highlight auf Bergbauinteressierte wartet. Unter Tage kann man im Schaubergwerk Altenberg hautnah den Zinnabbau erleben. Hier wird durch fesselnde Demonstrationen und Ausstellungen die Geschichte des Zinnbergbaus lebendig gemacht.

Das Bergwerksmuseum MiBERZ in Dippoldiswalde, der dortige Bergbaulehrpfad und das nahe gelegene Altenberg bieten eine umfassende und eindrucksvolle Möglichkeit, in der Region die reiche Geschichte des Bergbaus zu erkunden. Ein Besuch lohnt sich allemal für all jene, die sich für Geschichte, Technik und das Handwerk der Vergangenheit interessieren.

MiBERZ
Museum für mittelalterlichen Bergbau
Kirchplatz 8 (Schloss Dippoldiswalde)
D-17044 Dippoldiswalde

+49 3504 612 629
info@miberz.de
miberz.de

Öffnungszeiten
Mittwoch 10 – 16 Uhr, Donnerstag – Sonntag 13 – 17 Uhr

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Die Textlinks führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte.
* Die Dendrochronologie, dendrochronologische Forschung (griech.: Dendron = Baum, Chronos = Zeit, Logos = Kunde) untersucht Jahrringmuster, um Aussagen über zurückliegende Ereignisse wie Steinschlag, Feuer oder Lawinen, sowie über vergangene Klimaverhältnisse zu erlangen.

Spannende Unterwelt im Silberwerk Tarnowitz

In Tarnowskie Góry, im Süden Polens, befindet sich ein beeindruckendes Stück Geschichte: das Silberwerk Tarnowitz. Seit 2017 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe und lädt Besucher ein, die faszinierende Welt des Silberbergbaus zu entdecken.

Silbergewinnung und Entwässerungssystem

Jahrhundertelang wurde in Tarnowitz Silber gefördert. Das aus dem Erz gewonnene Blei diente als Basis zur Silbergewinnung. Bemerkenswert ist das innovative Entwässerungssystem, welches das Grubenwasser mithilfe von Stollen und Kanälen ableitete und gleichzeitig die umliegenden Flüsse speiste.

Ein Verein aus ehemaligen Kumpels

Heute wird das Silberwerk von einem Verein ehemaliger Bergleute betrieben. Mit viel Leidenschaft und Sachkenntnis werden Besucher durch die stillgelegten Stollen geführt. Anschaulich erkunden sie die Geschichte des Bergbaus.

Museum und Führungen

Ein informatives Museum am Eingang des Silberwerks führt in die Geschichte und Technik des Bergbaus ein. Eindrucksvoll zeigt ein Film die Arbeitsbedingungen der Bergleute.

In einem Park nebenan sind ein paar Maschinen ausgestellt, die für den Bergbau wichtig sind.

Die anschließende Besichtigung führt durch tiefe Stollen, vorbei an beeindruckenden Gesteinsformationen.

Bootsfahrt auf dem Unterwasserkanal

Ein besonderes Highlight der Führung ist die 250 Meter lange Bootsfahrt auf einem unterirdischen Kanal. In einem kleinen Boot gleitet man durch das Dunkel und erlebt die mystische Atmosphäre der stillgelegten Mine.

Vorab buchen und weitere Sehenswürdigkeiten

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Vorabbuchung der Führungen empfehlenswert.

Neben dem Silberwerk bietet Tarnowskie Góry weitere interessante Sehenswürdigkeiten. Zeugen des Bergbaus sind die zahlreichen erhaltenen Halden und Gebäude. In der Stadt selbst laden schöne Parks, Kirchen, gemütliche Cafés und komfortable Hotels zum Verweilen ein.

Fazit

Ein Besuch des Silberwerks Tarnowitz ist ein unvergessliches Erlebnis. Die spannende Führung durch die historischen Stollen, die informative Ausstellung und die Bootsfahrt auf dem Unterwasserkanal lassen die Geschichte des Silberbergbaus lebendig werden. Tarnowskie Góry entpuppt sich als vorzügliche Destination für all jene, die sich für Geschichte, Technik und/oder die Faszination der Unterwelt interessieren.

Weitere Informationen

Hinweis

Für November 2024 planen wir erneut einen Besuch in der Region ein. Auf jeden Fall erweitern wir die Informationen. Schon im Voraus vielen Dank für etwaige Unterstützungen.

Zabytkowa Kopalnia Srebra

Polska, woj. śląskie
Szczęść Boże 81
PL-42-600 Tarnowskie Góry

+48 32 285 49 96
rezerwacje@kopalniasrebra.pl
kopalniasrebra.pl

Wir waren Kumpel – Erinnerungen von Bergleuten

Hinsichtlich unserer Erzreisen luchsen wir oft in die Vergangenheit. «Wir waren Kumpel», ein Film von Christian Johannes Koch, erzählt die bewegende Geschichte über fünf Bergarbeiter, deren Leben sich schlagartig ändert, als die Zechen, die einst das Herzstück ihrer Gemeinschaft waren, geschlossen und abgerissen werden.

Der Film ist ein eindringliches Porträt des Strukturwandels und seiner tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben jener Menschen, die einst unter der Erde in den dunklen, staubigen Tunneln arbeiteten. Dennoch soll es weitergehen, der Tourismus kann einen Beitrag dazu leisten! 

Für die Kumpel, die Hauptfiguren des Films, war der Bergbau mehr als nur ein Job. Er bedeutete Kameradschaft, harte Arbeit und das tägliche Ritual des Waschens, um den schwarzen Staub herunterrinnen zu lassen. Doch diese Tage gehören der Vergangenheit an. Die Schließung der Zechen hinterlässt eine Leere, nicht nur in der Landschaft, sondern auch im Leben der Bergarbeiter.

Der Film begleitet die fünf Freunde durch ihren neuen Alltag, der von Unsicherheit und der schwierigen Suche nach einer neuen Identität geprägt ist. Ihre Arbeitslosigkeit stellt eine Herausforderung dar, die weit über finanzielle Sorgen hinausgeht. Sie kämpfen mit dem Verlust ihrer Rolle, ihrer Gemeinschaft und dem Gefühl der Zugehörigkeit, welche der Bergbau ihnen einst gab.

Sie teilen Erinnerungen, lachen und weinen gemeinsam, während sie sich den Realitäten ihres neuen Lebens stellen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie wichtig diese Bindungen sind, und wie sie den Männern helfen, mit den Veränderungen in ihrem Leben umzugehen.

Im Verlauf des Films wird klar, dass die Kumpel zwar einen guten Job verloren haben, aber weder Mut noch Hoffnung. Der Wunsch, wieder ein erfülltes Leben zu führen, treibt sie voran. Die Entscheidung, gemeinsam mit einem Wohnmobil auf Reisen zu gehen, symbolisiert einen Neuanfang und die Bereitschaft, sich dem Unbekannten zu stellen. Diese Reise stellt sich als mehr heraus als nur eine Flucht aus ihrem Alltag; sie ist eine spezielle Reise zur Selbstfindung, eine Gelegenheit, das Leben außerhalb der Zeche zu entdecken und neu zu definieren.

«Wir waren Kumpel» ist ein tiefgründiger und emotionaler Film. Eine Reise mit einem Wohnmobil kann einerseits eine Flucht ausmachen, andererseits Entdeckungen mit sich bringen, welche beachtliche Stücke weiter zu sich selbst aufzeigen. Auf unserer Webseite namens Autoreisen bestehen viele Ideen für Reisen innerhalb Europas. 

Christian Johannes Koch gelingt es meisterhaft, die Zuschauer in eine Welt zu entführen, die von ihrer Vergangenheit geprägt ist, aber deren Protagonisten den Blick mutig nach vorn richten.

Kleine Montanregion Saarland

Denkmal einer Kohlenmine im Saarland

Entdecken Sie mit einem ausgewogenen Reiseprogramm die Vielfalt des Saarlandes und seiner Umgebung; durch eine Reise, welche die Faszination grenzüberschreitender Kultur und Industriegeschichte in den Mittelpunkt stellt. Beginnen Sie Ihre Reise mit einem Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Völklinger Hütte, einem beeindruckenden Zeugnis der Industriekultur. Lassen Sie sich von der monumentalen Architektur des ehemaligen Eisenwerks in den Bann ziehen, und erfahren Sie mehr über die spannende Geschichte der Stahlproduktion.

Nach Ihrer Zeitreise durch die Industriegeschichte bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für grenzüberschreitende Abenteuer. Besuchen Sie das charmante französische Städtchen Metz, das nur eine kurze Fahrt entfernt liegt. Spazieren Sie durch seine historische Altstadt, genießen Sie die Gastronomie der Region, und bestaunen Sie die gotische Kathedrale Saint-Étienne, auch «Die Laterne des lieben Gottes» genannt, mit ihren riesigen stimmungsvollen Buntglasfenstern.

Es besteht auch die Option, weitere kulturelle Highlights und malerische Orte im Saarland zu erkunden. Betrachten Sie zum Beispiel die malerischen Gärten des Schlosses in Saarbrücken, oder genießen Sie die Ruhe in den Weiten des Saar-Hunsrück-Naturparks.

Das angebotene Reiseprogramm ist auf Ausgewogenheit bedacht und bietet sowohl kulturelle Einblicke als auch entspannende Momente, um die Seele baumeln zu lassen.

Ruhrgebiet – Kohlebergbau in Europa

Stahlwerk Ruhrgebiet als Reiseziel

Ein Besuch im Ruhrgebiet, in jener Region, die durch ihre industrielle Vergangenheit geprägt ist, kann zu einer faszinierenden Zeitreise ins Herz des deutschen Kohlebergbaus und der Stahlproduktion werden. Das Reiseprogramm sollte daher einige der wichtigsten Zechen einbeziehen, aber auch Raum für weitere Sehenswürdigkeiten und lokale Gastronomie lassen.

Beginnen könnte man mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, welches als die «schönste Zeche der Welt» gilt. Ein geführter Rundgang gewährt Besuchern Einblicke in die Arbeitswelt der Bergleute und die Geschichte des Kohleabbaus. Das anliegende Ruhr Museum erweitert das Verständnis mit Exponaten zur Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets.

Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum ist eine weitere Station, die man nicht verpassen sollte. Es handelt sich um eines der größten Bergbaumuseen der Welt und ermöglicht unter anderem eine Fahrt in den originalgetreuen Nachbau eines Steinkohlenbergwerks.

Zur kulinarischen Stärkung bietet sich das «Magazin» in der Zeche Zollverein während unserer Pause an, an welchem Ort man sich mit regionalen Spezialitäten verpflegen kann. Alternativ locken zahlreiche Brauhäuser wie das «Füchschen in Duisburg» mit seinen herzhaften Gerichten und frisch gezapftem Bier.

Die Industriekultur lässt sich überdies am bestens per Rad erkunden. So führt die Route der Industriekultur vorbei an zahlreichen Stationen der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets. Zwischenstopp kann dabei der Landschaftspark Duisburg-Nord sein, ein ehemaliges Hüttenwerk, das heute als öffentlicher Park und Veranstaltungsort dient.

Da dort die Gastronomie ebenso vielfältig wie die Geschichte des Ruhrgebiets ist, sollte man auch die kleinen Cafés und internationalen Restaurants nicht außer Acht lassen. In Städten wie Bochum und Dortmund findet sich zudem eine Menge an kreativen und trendigen Lokalen, die moderne Interpretationen der Ruhrpott-Küche bieten.

Abschließend zum Besuch könnte man einen Abstecher zum Gasometer Oberhausen machen, einem ehemaligen Gasbehälter, der heute als Kulturhaus und Ausstellungshalle für Kunst genutzt wird. Die wechselnden Großausstellungen sind oft atemberaubend und führen ein würdiges Ausklingen dieser Erkundung der Metropolregion Ruhr herbei.

Fortschritte bei der Mine

Die Acoms hat in Ghana Geld sammeln können, um Bagger zu kaufen und eine Goldmine in Twifo Praso zu erschließen. Zufällig bin ich bei der Sondierung von Kakaoreisen ebenfalls vor Ort gewesen und habe für eine Organisation eine Webseite erstellt.

Webseite Faith-Fire

Im Zuge dessen habe ich aus Ghana Videos erhalten, welche den Abbau von Gold zeigen. Acoms hat auch den Musiker Beda eingeladen, der mich in Baden treffen sollte. 

Die Videos helfen vielleicht besser zu verstehen, was erforderlich ist. Bis heute weiss ich nämlich immer noch nicht wirklich, was in Ghana gebraucht wird. Was benötigt Ghana tatsächlich, um die Lebensbedingungen der Kakaobauern zu verbessern? In Twifo Praso wird immerhin Kakao geerntet. 

Goldförderungen gefährden die Natur, dies beispielsweise mittels Einsatz von Quecksilber. Überdies, wurden die Kakaobauern hierzu überhaupt mit eingebunden, und wird Gewässerschutz praktiziert?

Essen, das Zentrum des Ruhrgebiets

Dieser Besuch im Ruhrgebiet lohnte sich allemal! Denn eine wunderbare grüne Landschaft mit Sehenswürdigkeiten en masse und ein kulturell auffallender Frohsinn begrüßten mich dort. Die mehreren Tage in Essen durfte ich mir daher nicht entgehen lassen.

Längere Ferien in der Region zu verbringen lohnt sich, da es kaum an abwechslungsreicher Gestaltungsfreiheit mangelt. insofern bietet das Ruhrgebiet ein vielfältiges Angebot. 

An einem Tag besuchte ich den Zollverein, an einem weiteren erkundete ich die Innenstadt, erwanderte die Schurenbachhalde und inspizierte an einem weiteren Vormittag das Stadtviertel Werden. Dort übernachtete ich privat. 

Hier unter dem Foto von der Zeche Zollverein gesellt sich dieser Link zu einem separaten Beitrag über den Zollverein.

Im Zentrum von Essen liegen wunderschöne Parks und eindrucksvolle Gebäude, beispielsweise die Philharmonie. Immerzu läuft hier etwas, Gaudi, Vergnügungen, Unterhaltung. Die Halden locken Spaziergänger und Radfahrer an. Sie sind Aufschüttungen, welche durch jenes Material entstanden, welches nicht in das Bergwerk zurückgeführt werden konnte. Auf ihnen wurden verschiedene ästhetische und teils begehbare Anlagen errichtet, auf manchen ihrer Plateaus stehen wahre Kunstwerke. Alle dienen sie der Erholung. Auf der Schurenbach-Halde wirkt ein hohes Bronzetafel-Kunstwerk.

Stahlplatte von Richard Serras Bramme 

Ein Höhepunkt in Essen macht sicherlich die Villa Hügel aus, der Wohnsitz der Familie Krupp, gelegen inmitten eines üppig bewaldeten weitläufigen Parks. Oft zu Besuch weilte der Kaiser in der herrschaftlichen Villa, und angeblich verfügte die Familie Krupp zu dieser Zeit über 80 Hausdiener. In nächster Umgebung der Villa stehen wunderschöne Pförtnerhäuser. Die Villa Hügel – ein großartiger Bau des Klassizismus.

Meine Gastgeberin zeigte mir das Stadtviertel Werden im Süden von Essen. Wir besuchten die Kirchen und die Folkwang Universität, eine Hochschule der Künste. In Werden führten wir zwei wunderbare Gespräche, einmal mit einem Fotografen, der mit alten Techniken arbeitet und Fotos zu Island aufbereitet hatte, sowie mit dem Begründer des Werden Talers, einer Komplementärwährung. Und schliesslich verbrachten wir eine einmalig vergnügliche Zeit mit feinen Torten in einem gemütlichen Café.