Spannende Unterwelt im Silberwerk Tarnowitz

In Tarnowskie Góry, im Süden Polens, befindet sich ein beeindruckendes Stück Geschichte: das Silberwerk Tarnowitz. Seit 2017 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe und lädt Besucher ein, die faszinierende Welt des Silberbergbaus zu entdecken.

Silbergewinnung und Entwässerungssystem

Jahrhundertelang wurde in Tarnowitz Silber gefördert. Das aus dem Erz gewonnene Blei diente als Basis zur Silbergewinnung. Bemerkenswert ist das innovative Entwässerungssystem, welches das Grubenwasser mithilfe von Stollen und Kanälen ableitete und gleichzeitig die umliegenden Flüsse speiste.

Ein Verein aus ehemaligen Kumpels

Heute wird das Silberwerk von einem Verein ehemaliger Bergleute betrieben. Mit viel Leidenschaft und Sachkenntnis werden Besucher durch die stillgelegten Stollen geführt. Anschaulich erkunden sie die Geschichte des Bergbaus.

Museum und Führungen

Ein informatives Museum am Eingang des Silberwerks führt in die Geschichte und Technik des Bergbaus ein. Eindrucksvoll zeigt ein Film die Arbeitsbedingungen der Bergleute.

In einem Park nebenan sind ein paar Maschinen ausgestellt, die für den Bergbau wichtig sind.

Die anschließende Besichtigung führt durch tiefe Stollen, vorbei an beeindruckenden Gesteinsformationen.

Bootsfahrt auf dem Unterwasserkanal

Ein besonderes Highlight der Führung ist die 250 Meter lange Bootsfahrt auf einem unterirdischen Kanal. In einem kleinen Boot gleitet man durch das Dunkel und erlebt die mystische Atmosphäre der stillgelegten Mine.

Vorab buchen und weitere Sehenswürdigkeiten

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Vorabbuchung der Führungen empfehlenswert.

Neben dem Silberwerk bietet Tarnowskie Góry weitere interessante Sehenswürdigkeiten. Zeugen des Bergbaus sind die zahlreichen erhaltenen Halden und Gebäude. In der Stadt selbst laden schöne Parks, Kirchen, gemütliche Cafés und komfortable Hotels zum Verweilen ein.

Fazit

Ein Besuch des Silberwerks Tarnowitz ist ein unvergessliches Erlebnis. Die spannende Führung durch die historischen Stollen, die informative Ausstellung und die Bootsfahrt auf dem Unterwasserkanal lassen die Geschichte des Silberbergbaus lebendig werden. Tarnowskie Góry entpuppt sich als vorzügliche Destination für all jene, die sich für Geschichte, Technik und/oder die Faszination der Unterwelt interessieren.

Weitere Informationen

Hinweis

Für November 2024 planen wir erneut einen Besuch in der Region ein. Auf jeden Fall erweitern wir die Informationen. Schon im Voraus vielen Dank für etwaige Unterstützungen.

Zabytkowa Kopalnia Srebra

Polska, woj. śląskie
Szczęść Boże 81
PL-42-600 Tarnowskie Góry

+48 32 285 49 96
rezerwacje@kopalniasrebra.pl
kopalniasrebra.pl

Wir waren Kumpel – Erinnerungen von Bergleuten

Hinsichtlich unserer Erzreisen luchsen wir oft in die Vergangenheit. «Wir waren Kumpel», ein Film von Christian Johannes Koch, erzählt die bewegende Geschichte über fünf Bergarbeiter, deren Leben sich schlagartig ändert, als die Zechen, die einst das Herzstück ihrer Gemeinschaft waren, geschlossen und abgerissen werden.

Der Film ist ein eindringliches Porträt des Strukturwandels und seiner tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben jener Menschen, die einst unter der Erde in den dunklen, staubigen Tunneln arbeiteten. Dennoch soll es weitergehen, der Tourismus kann einen Beitrag dazu leisten! 

Für die Kumpel, die Hauptfiguren des Films, war der Bergbau mehr als nur ein Job. Er bedeutete Kameradschaft, harte Arbeit und das tägliche Ritual des Waschens, um den schwarzen Staub herunterrinnen zu lassen. Doch diese Tage gehören der Vergangenheit an. Die Schließung der Zechen hinterlässt eine Leere, nicht nur in der Landschaft, sondern auch im Leben der Bergarbeiter.

Der Film begleitet die fünf Freunde durch ihren neuen Alltag, der von Unsicherheit und der schwierigen Suche nach einer neuen Identität geprägt ist. Ihre Arbeitslosigkeit stellt eine Herausforderung dar, die weit über finanzielle Sorgen hinausgeht. Sie kämpfen mit dem Verlust ihrer Rolle, ihrer Gemeinschaft und dem Gefühl der Zugehörigkeit, welche der Bergbau ihnen einst gab.

Sie teilen Erinnerungen, lachen und weinen gemeinsam, während sie sich den Realitäten ihres neuen Lebens stellen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie wichtig diese Bindungen sind, und wie sie den Männern helfen, mit den Veränderungen in ihrem Leben umzugehen.

Im Verlauf des Films wird klar, dass die Kumpel zwar einen guten Job verloren haben, aber weder Mut noch Hoffnung. Der Wunsch, wieder ein erfülltes Leben zu führen, treibt sie voran. Die Entscheidung, gemeinsam mit einem Wohnmobil auf Reisen zu gehen, symbolisiert einen Neuanfang und die Bereitschaft, sich dem Unbekannten zu stellen. Diese Reise stellt sich als mehr heraus als nur eine Flucht aus ihrem Alltag; sie ist eine spezielle Reise zur Selbstfindung, eine Gelegenheit, das Leben außerhalb der Zeche zu entdecken und neu zu definieren.

«Wir waren Kumpel» ist ein tiefgründiger und emotionaler Film. Eine Reise mit einem Wohnmobil kann einerseits eine Flucht ausmachen, andererseits Entdeckungen mit sich bringen, welche beachtliche Stücke weiter zu sich selbst aufzeigen. Auf unserer Webseite namens Autoreisen bestehen viele Ideen für Reisen innerhalb Europas. 

Christian Johannes Koch gelingt es meisterhaft, die Zuschauer in eine Welt zu entführen, die von ihrer Vergangenheit geprägt ist, aber deren Protagonisten den Blick mutig nach vorn richten.

Kleine Montanregion Saarland

Denkmal einer Kohlenmine im Saarland

Entdecken Sie mit einem ausgewogenen Reiseprogramm die Vielfalt des Saarlandes und seiner Umgebung; durch eine Reise, welche die Faszination grenzüberschreitender Kultur und Industriegeschichte in den Mittelpunkt stellt. Beginnen Sie Ihre Reise mit einem Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Völklinger Hütte, einem beeindruckenden Zeugnis der Industriekultur. Lassen Sie sich von der monumentalen Architektur des ehemaligen Eisenwerks in den Bann ziehen, und erfahren Sie mehr über die spannende Geschichte der Stahlproduktion.

Nach Ihrer Zeitreise durch die Industriegeschichte bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für grenzüberschreitende Abenteuer. Besuchen Sie das charmante französische Städtchen Metz, das nur eine kurze Fahrt entfernt liegt. Spazieren Sie durch seine historische Altstadt, genießen Sie die Gastronomie der Region, und bestaunen Sie die gotische Kathedrale Saint-Étienne, auch «Die Laterne des lieben Gottes» genannt, mit ihren riesigen stimmungsvollen Buntglasfenstern.

Es besteht auch die Option, weitere kulturelle Highlights und malerische Orte im Saarland zu erkunden. Betrachten Sie zum Beispiel die malerischen Gärten des Schlosses in Saarbrücken, oder genießen Sie die Ruhe in den Weiten des Saar-Hunsrück-Naturparks.

Das angebotene Reiseprogramm ist auf Ausgewogenheit bedacht und bietet sowohl kulturelle Einblicke als auch entspannende Momente, um die Seele baumeln zu lassen.

Ruhrgebiet – Kohlebergbau in Europa

Stahlwerk Ruhrgebiet als Reiseziel

Ein Besuch im Ruhrgebiet, in jener Region, die durch ihre industrielle Vergangenheit geprägt ist, kann zu einer faszinierenden Zeitreise ins Herz des deutschen Kohlebergbaus und der Stahlproduktion werden. Das Reiseprogramm sollte daher einige der wichtigsten Zechen einbeziehen, aber auch Raum für weitere Sehenswürdigkeiten und lokale Gastronomie lassen.

Beginnen könnte man mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, welches als die «schönste Zeche der Welt» gilt. Ein geführter Rundgang gewährt Besuchern Einblicke in die Arbeitswelt der Bergleute und die Geschichte des Kohleabbaus. Das anliegende Ruhr Museum erweitert das Verständnis mit Exponaten zur Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets.

Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum ist eine weitere Station, die man nicht verpassen sollte. Es handelt sich um eines der größten Bergbaumuseen der Welt und ermöglicht unter anderem eine Fahrt in den originalgetreuen Nachbau eines Steinkohlenbergwerks.

Zur kulinarischen Stärkung bietet sich das «Magazin» in der Zeche Zollverein während unserer Pause an, an welchem Ort man sich mit regionalen Spezialitäten verpflegen kann. Alternativ locken zahlreiche Brauhäuser wie das «Füchschen in Duisburg» mit seinen herzhaften Gerichten und frisch gezapftem Bier.

Die Industriekultur lässt sich überdies am bestens per Rad erkunden. So führt die Route der Industriekultur vorbei an zahlreichen Stationen der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets. Zwischenstopp kann dabei der Landschaftspark Duisburg-Nord sein, ein ehemaliges Hüttenwerk, das heute als öffentlicher Park und Veranstaltungsort dient.

Da dort die Gastronomie ebenso vielfältig wie die Geschichte des Ruhrgebiets ist, sollte man auch die kleinen Cafés und internationalen Restaurants nicht außer Acht lassen. In Städten wie Bochum und Dortmund findet sich zudem eine Menge an kreativen und trendigen Lokalen, die moderne Interpretationen der Ruhrpott-Küche bieten.

Abschließend zum Besuch könnte man einen Abstecher zum Gasometer Oberhausen machen, einem ehemaligen Gasbehälter, der heute als Kulturhaus und Ausstellungshalle für Kunst genutzt wird. Die wechselnden Großausstellungen sind oft atemberaubend und führen ein würdiges Ausklingen dieser Erkundung der Metropolregion Ruhr herbei.

Fortschritte bei der Mine

Die Acoms hat in Ghana Geld sammeln können, um Bagger zu kaufen und eine Goldmine in Twifo Praso zu erschließen. Zufällig bin ich bei der Sondierung von Kakaoreisen ebenfalls vor Ort gewesen und habe für eine Organisation eine Webseite erstellt.

Webseite Faith-Fire

Im Zuge dessen habe ich aus Ghana Videos erhalten, welche den Abbau von Gold zeigen. Acoms hat auch den Musiker Beda eingeladen, der mich in Baden treffen sollte. 

Die Videos helfen vielleicht besser zu verstehen, was erforderlich ist. Bis heute weiss ich nämlich immer noch nicht wirklich, was in Ghana gebraucht wird. Was benötigt Ghana tatsächlich, um die Lebensbedingungen der Kakaobauern zu verbessern? In Twifo Praso wird immerhin Kakao geerntet. 

Goldförderungen gefährden die Natur, dies beispielsweise mittels Einsatz von Quecksilber. Überdies, wurden die Kakaobauern hierzu überhaupt mit eingebunden, und wird Gewässerschutz praktiziert?

Essen, das Zentrum des Ruhrgebiets

Dieser Besuch im Ruhrgebiet lohnte sich allemal! Denn eine wunderbare grüne Landschaft mit Sehenswürdigkeiten en masse und ein kulturell auffallender Frohsinn begrüßten mich dort. Die mehreren Tage in Essen durfte ich mir daher nicht entgehen lassen.

Längere Ferien in der Region zu verbringen lohnt sich, da es kaum an abwechslungsreicher Gestaltungsfreiheit mangelt. insofern bietet das Ruhrgebiet ein vielfältiges Angebot. 

An einem Tag besuchte ich den Zollverein, an einem weiteren erkundete ich die Innenstadt, erwanderte die Schurenbachhalde und inspizierte an einem weiteren Vormittag das Stadtviertel Werden. Dort übernachtete ich privat. 

Hier unter dem Foto von der Zeche Zollverein gesellt sich dieser Link zu einem separaten Beitrag über den Zollverein.

Im Zentrum von Essen liegen wunderschöne Parks und eindrucksvolle Gebäude, beispielsweise die Philharmonie. Immerzu läuft hier etwas, Gaudi, Vergnügungen, Unterhaltung. Die Halden locken Spaziergänger und Radfahrer an. Sie sind Aufschüttungen, welche durch jenes Material entstanden, welches nicht in das Bergwerk zurückgeführt werden konnte. Auf ihnen wurden verschiedene ästhetische und teils begehbare Anlagen errichtet, auf manchen ihrer Plateaus stehen wahre Kunstwerke. Alle dienen sie der Erholung. Auf der Schurenbach-Halde wirkt ein hohes Bronzetafel-Kunstwerk.

Stahlplatte von Richard Serras Bramme 

Ein Höhepunkt in Essen macht sicherlich die Villa Hügel aus, der Wohnsitz der Familie Krupp, gelegen inmitten eines üppig bewaldeten weitläufigen Parks. Oft zu Besuch weilte der Kaiser in der herrschaftlichen Villa, und angeblich verfügte die Familie Krupp zu dieser Zeit über 80 Hausdiener. In nächster Umgebung der Villa stehen wunderschöne Pförtnerhäuser. Die Villa Hügel – ein großartiger Bau des Klassizismus.

Meine Gastgeberin zeigte mir das Stadtviertel Werden im Süden von Essen. Wir besuchten die Kirchen und die Folkwang Universität, eine Hochschule der Künste. In Werden führten wir zwei wunderbare Gespräche, einmal mit einem Fotografen, der mit alten Techniken arbeitet und Fotos zu Island aufbereitet hatte, sowie mit dem Begründer des Werden Talers, einer Komplementärwährung. Und schliesslich verbrachten wir eine einmalig vergnügliche Zeit mit feinen Torten in einem gemütlichen Café.

Zollverein – Weltkulturerbe der Montanindustrie

Das Ruhrgebiet, einst die wichtigste Region in Europa für Kohleförderung und Stahlindustrie, konnte den Zollverein durch Zeitzeugen als Weltkulturerbe bewahren. Eine riesige Anlage, welche im Krieg verschont blieb. Wahrscheinlich, weil dafür amerikanische Gelder investiert wurden.

Museum & Anlage des Zollvereins

Einst Steinkohle wurde hier gefördert und verkokst, eine riesige Anlage; der Förderturm gilt als Wahrzeichen von Essen. Das Ruhrmuseum, auf mehreren Etagen, zeigt spannende Ausstellungen. Besonders beeindrucken konnten mich dessen Maschinen und Anlagen:

Auf meinem Rundgang der Sonderausstellung zur Ruhrbesetzung führte ich mehrere Gespräche. Als die Franzosen und Belgier 1923 ins Ruhrgebiet einrückten, rief die deutsche Regierung zum passiven Widerstand auf. Dies verhinderte viel Leid. Heute gilt passiver Widerstand nicht mehr als Mittel der Landesverteidigung, sprich, zu vermeiden Besatzern weitmöglichst zu helfen und die besetzten Gebiete zu verlassen. 

Abschnitt Sonderausstellung zur Ruhrbesetzung

Die Kokerei ist eine riesige Anlage und gefiel mir wirklich;
ein Freilichtmuseum von eindrucksvollen Industriebauten;

Am Ende spazierte ich, anhand der vielen gewesenen Eindrücke ruhebedürftig, durch die Läden. Ebenso stöberte ich im umfangreichen Museumsshop.

Der Zollverein strotzt dermaßen vor Komplexität, dass dafür ein Tagesausflug knapp bemessen ist. Eine wunderbare Gelegenheit, Ingenieurskunst, Bergbau und Industriegeschichte zu erleben. 

Stiftung Zollverein
Telefon 0201 246810
info@zollverein.de
zollverein.de

Das grüne Ruhrgebiet

Einst rauchten die Schlote der Stahlwerke und Kokereien im Ruhrgebiet. Blauer Himmel und saubere Flüsse? «Selten damals!» Heute hat sich das Ruhrgebiet verändert, für Ferienaufenthalte adaptiert. 

Ein facettenreiches Kulturleben, unvergessliche Landschaften und zig Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bietet die heutige Urlaubsregion.

Wir reisten zum «German Travel Mart» nach Essen. Die Veranstaltung interessierte mich, beabsichtigte ich doch schliesslich Infos zu unserem Projekt über Kleinmineure zu sammeln. Hinsichtlich diesen beiden Anliegen war ich enttäuscht, mein Einblick in die Veranstaltung verhindert und seitens der IHK Essen, der Industrie- und Handelskammern keine Gesprächsbereitschaft. Positiv hingegen…

…Der Besuch lohnte sich trotzdem allemal. Essen, als eine wunderbare Stadt sowie freundliche Gastgeber konnte ich erleben. Wirklich Nennenswertes konnte ich übers Ruhrgebiet erfahren, kenne seine Geschichte heute besser als je zuvor und bin mir nun der hervorragenden Destination des Ruhrgebiets durchaus bewusst, ein spannendes Maschenwerk für Kultur- und Naturliebhaber!

Ein Überblick der Museen im Ruhrgebiet:

Auf meinen Besuch hin sind zwei Beiträge einstanden;

Beitrag über Essen
Beitrag zum Zollverein

Erzgebirge erwandern

Blick auf Schloss Schwarzenberg

Das Erzgebirge, Räuchermännchen und eine bewegte Bergbaugeschichte.

Auf der Wanderreise von Heideker Reisen wandern Sie im wunderschönen Erzgebirge und lernen Umfangreiches zu dessen Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben. Drei bis fünf Stunden Täglich durchwandern Sie belebend-schöne sowie abwechslungsreiche Wege; ein Höhepunkt macht der Hüttenweg aus. Die Wanderreise von Heideker Reisen ist eine überaus freundliche Gelegenheit, das Erzgebirge zu erkunden.

🥾
🥾

Leuchtturmprojekt für Kleinmineure

Beisspiel für Förderband im Bergbau

Ich kenne nur wenig von Ghana. In der Region Ashanti bin ich durchs Land gestreift und habe ein paar Tage in der Hauptstadt Kumasi verbracht, dort mit Stromausfällen eine Webseite für das Rosesa Rose Hotel erstellt und die stillgelegte Bahnstrecke gesehen. Freundliche Begegnungen haben mich aufgeheitert, doch nichts hab ich zu den Konflikten zwischen Landwirten und Goldschürfern mitbekommen.

Jetzt ein Projekt die Goldschürfer in staatliche Strukturen «zu packen», bestenfalls in Form von Genossenschaften. Denn der Pressespiegel formuliert klar; es gibt Konflikte, und heute werden die Falschen bestraft.

Daher ist eine Genossenschaft, die sowohl die Landwirte als auch die Goldschürfer einbezieht, wünschenswert. Diese würde das notwendige Material beziehen, auf gute Arbeitsbedingungen achten und die Natur schützen. Alle Beteiligten wären mit je einem Stimmrecht Anteilseigner, der Staat überwachte die Einhaltung der Gesetze. Gleichzeitig bauten sich die Genossenschaftsmitglieder Wissen auf. 

Nun geht es erstmals darum ein Dorf zu finden, wo wir ein Leuchtturmprojekt initiieren können. All das im Sinne von Acoms. Daraufhin könnten konkrete Bedarfslisten ausgearbeitet werden. Die ersten Fragen wären hier einfach: «Was wird alles zur Goldförderung gebraucht? Wie sind heute die technischen Standards?»

Auf der Messe folgende Fragen. Wie sind die Transportwege, welche Bagger können eingesetzt werden, wie ist das Personal geschult? Auf den Internetseiten der Hersteller viele Angebote von Gebrauchtmaschinen. Ich warte immer noch auf das Leuchtturmprojekt, irgendwo einen Startpunkt setzen.

Es gibt sogar in der Schweiz ein paar Orte für Abenteuerlustige, wo Gold gewaschen wird, was die Frage nahelegt: «Schaffen wir nicht auch ein Reiseziel in Ghana, wo Goldwaschen mit von der Partie ist?» Dafür braucht es Frieden.